April 2008
Mary Island
Jasmins E-Mails
© Jonathan Philippi 2018
16. April 2008 Oh, bin ich k.o. Ich sag dir, diese Fliegerei ist nichts für mich. Das hat total geschlaucht. Obwohl alles glatt lief. Keine Verspätung, und sogar das Essen hat geschmeckt. Aber mein Kreuz, da sitze ich lieber 8 Stunden auf einem Pferd. War eine tolle Zeit und ich habe es genossen. Den Strand habe ich die letzte Woche gar nicht vermisst, dass ihr jetzt eine richtige Farm seid, finde ich total klasse, ach ich wollte, ich könnte bei euch leben. Schon im Flug ging nämlich das Gezeter meiner Alten wieder los. „Das ist viel zu teuer.“ Paps meinte die Schuhe, die Mama sich gekauft hatte, „Ja und, dein blöder Ausflug auf diesem doofen Boot war auch nicht billiger.“ „Nie was zusammen, jeder für sich.“ „Ich mag keine Achterbahnen“ usw. Yannick hat den Kopf eingezogen, die waren richtig laut geworden, die Stewards haben schon schräg geguckt. Wir sind um 16 Uhr gelandet und Papa ist gleich heimgefahren. Zu Hause ist er völlig übermüdet dann mit der Beifahrertür gegen das Garagentor gekratzt. Mann, das gab eine Portion extra Stress. Aber die Zeit bei euch war toll. Wirklich. Das einzige, was mich genervt hat, ist der Name für mich. Die haben Dschäzzmänn zu mir gesagt, das klingt wie eine der doofen CDs von Paps mit Jazz drauf. Na egal. Ich werde eine Menge zu erzählen haben. Kevin wird Augen machen. Wenn die die Bilder alle sehen, die werden es nicht glauben. Nun muss ich aber ins Bett, bin total ausgelaugt. Bis bald, HDGDL Gruß aus der alten Heimat von Jazzman! HIHIHI.